Der Tod von Lady Diana
Drei Jahre lang hat der ehemalige Scotland-Yard-Chef John Stevens gemeinsam mit 15 Ermittlern an der rund viereinhalb Millionen Euro teuren Untersuchung mit dem Codenamen „Operation Paget„ gearbeitet. 400 Zeugen wurden befragt und 20 000 Dokumente studiert. Stevens sprach mit Thronfolger Prinz Charles, ebenso wie mit Dianas Buttler Paul Burrell. Am Ende kommt Stevens, so heißt es übereinstimmend in den britischen Medien, zu dem eindeutigen Ergebnis: Es war ein Unfall. Keine Vertuschungsaktion. Keine Verschwörung. Und auch kein Mord.
Aber:
Mohammed Al Fayed glaubt weiter an einen "abscheulichen Mord"
London
Dodi Fayed starb damals noch am Unglücksort, nach Ansicht seines Vaters´, Mohammed Al Fayed fielen der 42-Jährige und die sechs Jahre jüngere Prinzessin einem Komplott des britischen Geheimdienstes zum Opfer. Gefragt oder ungefragt posaunt Fayed seit neun Jahren seine Version der Dinge heraus. Diana und Dodi waren danach zum Zeitpunkt ihres Todes heimlich verlobt, die Prinzessin war schwanger, und beide mussten sterben, weil das Königshaus keinen Nachkommen mit einem muslimischem Vater haben wollte. Ein "abscheulicher Mord" also sei es gewesen, ist Fayed überzeugt.
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